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Zeitzeugenvortrag von Manfred von Reumont: „Todesstreifen – Schießbefehl – Bodenminen – Elektrozäune: Die ehemalige deutsch-deutsche Grenze“

24. Oktober um 19:00

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Colloquium Humanum e.V. mit der Arbeitsgemeinschaft für Bildung und Kultur Bonn und Umgebung e.V. (ABK).

 

Manfred von Reumont berichtet in seinem Vortrag über Ursachen, Entstehen und Ausbau der innerdeutschen Grenze, die Lebensverhältnisse im Zonenrandgebiet (West) und in der 5-km-Sperrzone (Ost) infolge der Grenzziehung.

An dieser Grenze war Herr von Reumont als Offizier im Bundesgrenzschutz eingesetzt. Daher kann er sehr authentisch berichten über die Zonengrenze, das Gegenüber, Grenzzwischenfälle, geglückte und misslungene Fluchten, den Schießbefehl und Täter-Opfer-Profile: Erniedrigung, Demütigung, Misstrauen gegen jedermann, Stasi-Erpressung und Bespitzelung.

Auch geht er der Frage nach, ob nach fast 30 Jahren Wegfall der Zonengrenze „Gras über die Sache“ gewachsen ist und ob dies auch im menschlichen Bereich geschehen ist. Sühne, Schuld und Vergebung durch Täter und Opfer. Was bewirkten Freiheit und die Wiederbelebung der menschlichen Würde nach Wegfall der Grenze? Wie hat sich die Natur im Grenzgebiet gewandelt?

Im Anschluss sind Sie zu einem Glas Wein eingeladen.

U.A.w.g. bis zum 17.10.2018

Details

Datum:
24. Oktober
Zeit:
19:00
Veranstaltungkategorie:

Veranstaltungsort

Vortragssaal der ABK (ehem. Spanische Botschaft), Am Kurpark 7, 53175 Bonn